Rollenspiele .....

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schraubergott
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Rollenspiele .....

Beitragvon schraubergott » 20.07.2014, 21:22

Ich habe mir da was überlegt:

SCHWERERE Variorollen für meinen SiWi 2 ...

Vorteile:
1. weniger Drehzahl
2. Weniger Verbrauch
3. Weniger Krach
4. noch bessere Beschleunigung
5. höhere Endgschwindigkeit

was meint Ihr dazu ?

Gruß aus Zetel ... :D

:bindannweg:

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macdet
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Re: Rollenspiele .....

Beitragvon macdet » 20.07.2014, 22:30

Beim Helix sollen die Dr.Pulley ja was bringen an Beschleunigung/ Durchzug. Beim Spacy war das vergebene Liebesmüh.
Gruß

MacDet


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schraubergott
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Re: Rollenspiele .....

Beitragvon schraubergott » 20.07.2014, 22:53

Dr.Pulley sind leichter, nicht schwerer ... leichter kann jeder.
Mein Weg geht in die andere Richtung ....
de freesenscooters >> Kraftroller ab 500 cc > wenn schon, dann die Vollfettstufe!

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Re: Rollenspiele .....

Beitragvon Otello 2000 » 21.07.2014, 03:44

Eine höhere Beschleunigung gibt es mit schwereren Rollen nicht, eher das Gegenteil. Da mußt du schon die Kupplungsfedern ändern, sodas diese später greifen. Ob die Endgeschwindigkeit höher wird bleibt abzuwarten. Der Riemen kann vorne auch nur höher laufen wenn er gleichzeitig hinten weiter runter laufen kann, es sei denn dein Antriebsriemen ist variabel, denn das was er vorne höher geht muß er hinten mehrfach runter laufen können. Weniger Drehzahl und du kommst nicht vom Fleck weg. Bei Stärkeren Kupplungsfedern ist die Drehzahl auch wieder höher und der Verbrauch auch. Schwerere Rollen ist so als wenn du mit dem Auto im 2. oder 3. Gang anfährst. Evtl. möchte dein Roller schon im Leerlauf Los tuckern.

Peter
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Re: Rollenspiele .....

Beitragvon Peter » 21.07.2014, 08:54

Da hilft nur eins, machen und Ergebnis auswerten. :trösten:
Gruß
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Re: Rollenspiele .....

Beitragvon Horny1 » 21.07.2014, 09:00

Hallo Schraubergott,

habe damals beim Otello Versuche mit den Rollen gemacht. Eingebaut waren 12gr. Rollen.
Bei 7,5gr. Rollen war die Anfangsdrehzahl bei 7500, bei zu Erreichenden 10500 U/min. Entsprechend war der Motor laut, der Benzinverbrauch stieg um 0,5Ltr. Die Endgeschwingungkeit blieb.
Bin zum Schluß mit 9gr. Rollen gefahren. Der Verbrauch lag um 0,2Ltr. höher, die Drehzahl lag bei 5500-6000 U/min. Damit blieb er auch am Berg in einem günstigen Drehzahlbereich und kam flott rauf.
Aber wir reden hier von einem 12Ps Motörchen, der meistens mit Vollgas gefahren wurde, um Vortrieb zu erreichen.
Beim Satelis habe ich die 21,4gr. Rollen gegen 18gr. Dr. Polley Rollen getauscht. Die Drehzahl ist von 2500 auf 3000 U/min angestiegen, was einen gefühlten besseren Start brachte und laufruhiger ist.
Über den Verbrauch kann ich keine Angaben machen, weil die Streuung von 3,3-6Ltr.(im Zweimannbetrieb) einfach zu groß ist.
Beim Riemen habe ich festgestellt, daß die Breitenstreuung bei neuen Riemen sehr groß ist. Hatte mal einen Neuen in der Hand, da war das Breitenmaß schon unter der Verschleißgrenze.
Aber da ich den Satelis sehr sehr selten mit Vollgas fahre,(außer man ist mal mit den Moordüfels unterwegs) kann ich hier auch keine Angaben machen.

Gruß Horny1
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Re: Rollenspiele .....

Beitragvon Cooler Humanist » 21.07.2014, 12:33

Natürlich kann man 125 ccm nicht mit 600 vergleichen. Meine Erfahrung bei 1,5 Gramm weniger ein wenig bessere Beschleunigung und etwas agiler am Berg. Das nur geringfügig. Mehrverbrauch 0,2 Liter, über längere Zeit immer wieder nachgemessen also defenetief. Beschleunigung und Berg dürfte bei der Siwi kein Thema sein also Spritverbrauch, da nehme ich an sind ein paar Zehntel Liter drin. Und etwas Drehzahlsenkung- und etwas weniger Motorgeräusch- bei gleicher Geschwindigkeit wie vorher. Würde ich einmal machen, kann man ja immer wieder rückgängig machen wenn es nichts ist.

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Re: Rollenspiele .....

Beitragvon Otello 2000 » 21.07.2014, 12:49

Kann es sein das viele hier nicht lesen können. Schraubergott möchte keine leichteren Rollen verbauen, sondern schwerere, aber jeder redet nur über leichtere Rollen.

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Re: Rollenspiele .....

Beitragvon Cooler Humanist » 21.07.2014, 13:18

Wer liest hier falsch ? Man muss auch zwischen den Zeilen lesen, hier wurde ein Beispiel genannt von leichteren Rollen, Erfahrung damit. Im Umkehrschluss ist es mit schwereren Rollen genau anders herum.Ich hatte angenommen da kommt man drauf. Ist aber egal, mit schwereren Rollen sind Drehzahl-und Benzin-Verbrauch-reduzierung durchaus zu erwarten ohne das der Siwi merklich an Temperament verliert. Richtig so ?

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Re: Rollenspiele .....

Beitragvon rollerfan » 21.07.2014, 14:46

schraubergott hat geschrieben:Ich habe mir da was überlegt:

SCHWERERE Variorollen für meinen SiWi 2 ...

4. noch bessere Beschleunigung


Das ist ein Widerspruch in der Sache. Sind die Rollen zu schwer kuppelt er zu früh ein und der Motor wird beim Anfahren runtergewürgt und hat keine Kraft mehr. Wenn man das Gewicht aber nur um so etwa 10% erhöht und im Gegenzug härtere Kupplungsfedern einbaut bleibt die Anfahrdrehzahl gleich. Im Fahrbetrieb wird die Drehzahl dann um ein paar hundert Umdrehungen niedriger liegen, mit allen daraus resultierenden Vor- und Nachteilen. Verbrauch und Geräusch tendenziell etwas geringer, dafür aber auch der Durchzug etwas schlechter. Wie viel man davon in der Praxis merkt sei mal dahingestellt. Bis ich meine Vario und Kupplung für mich optimal eingestellt war habe ich das ganze Zeugs bestimmt 10 mal auseinander und wieder zusammen gebaut. Ab dem 5. mal macht man es dann blind :wink: .

Gruß Peter
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Re: Rollenspiele .....

Beitragvon schraubergott » 21.07.2014, 22:05

So Jungs

Dann will ich die Sache mal richtig stellen ...

Härte Kupplungsfedern bringen eher das Gegenteil - die Kupplung rutscht länger und neigt zur Verglasung der Beläge - und an dem angestrebten maximalen Drehmoment kommt man doch nicht ran.
Also mehr Krach, und mehr Verbrauch ... mit leichteren Variorollen wird es dann eher noch schlechter.

Die Breite des Riemens ist absolut unerheblich.
Wenn er durch Verschleiß die obere Kante der Vario nicht mehr erreicht, läuft er in der hinteren Steigscheibe auch nicht ganz nach unten, d.h. die Übersetzung bleibt bei entsprechender Drehzahl gleich ..

und leichtere Variorollen reduzieren die Geschwindigkeit nicht, denn der Regelbereich ist schon weit vor dem Erreichen der Höchstgeschwindigkeit erreicht - ab da geht alles nur noch über die Drehzahl.

Meine Überlegung:

Und um es vorweg zu nehmen, die Sache läuft jetzt seit Donnerstag über eine Distanz von 600 km zur vollsten Zufriedenheit.
Dazu später mehr.

Schwerere Variorollen verlegen die Motordrehzahl bei Verstellbeginn nach unten.
Das ist richtig.
Nun die Frage, wie viel schwerer müssen die Rollen ( die einzelne Rolle) sein, um 800 up/m Drehzahlsenkung zu erreichen.
Dazu eine Formel ausgetüftelt.
Es müssen genau 14,3 % sein, entspricht bei einem Rollengewicht von exakt 28 Gramm genau 4.004 Gramm.
dazu mußte erstmal ein passendes Material gefunden werden, was auch hitzebeständig ist und zum Ausfüllen der Variokerne geeignet ist ..
Alurohr > zu leicht. Stahlrohr > zu schwer.
Doch dann fand ich einen geeigneten Kunststoff, der geeignet war und sich auf der Drehbank auch prima bearbeiten ließ. Also 8 Rollenkerne auf das passende Maß und Gewicht gedreht. Anfangs etwa Fummelei, aber dann ging es recht gut.
Dann die Kunststoffkerne mittels einer Vorrichtung mittig in die Variorollen gepresst.
Letztendlich hatte ich 8 Variorollen mit einem absolut gleichen Gewicht von genau 32.004 Gramm. mit der von Mac Det geliehenen Digitalwaage ging das allerbest - vielen Dank, brauch ich demnächst dann noch einmal.

Für die ganze Bastelei - wusste ja nicht wie lange es dauert, habe ich mir über ebay Kleinanzeiger eine top gebrauchte Vario für schmales Geld zugelegt. Das Teil kam in einer Costa Vario Schachtel - armer Kerl. dachte ich, Costa Vario eingebaut, und die original für billig Geld verscherbelt.
Habe auch mal mit der Costa experimentiert, das Ding geht nur auf Drehzahl, und sonst nix ...

Also musste erstmal mein SiWi 2 herhalten, der sowieso gerade in Betrieb ist.
Die Vario in 10 min. ausgebaut, und das edle selbstgebaute Teil mit den schwereren Rollen, und etwas Spezialfett, dann eingebaut.
Erstmal ohne Variodeckel und sonstiges.
Die Kurbelwelle einige Male durchgedreht, und dann die Lage des Riemens in der untersten Variostellung mit Eddingstift markiert. Dann meine Stroboskoplampe angeschlossen und den Motor laufen lassen. So sieht man beim Gasgeben sehr gut wie die Vario arbeitet. Allerdings nur ohne Belastung, im Fahrbetrieb ändert es sich nur geringfügig nach unten.
Und was ist nun erreicht ?

Arbeitsbeginn der Vario um 800 up/m gesenkt - genau wie berechnet...

Und nun ?

Den Roller zusammengesteckt , und ab auf Probefahrt.
Da ging es am Anfang schon los ... Einkuppeldrehzahl bei 2500 up/m, wie immer, aber bei 2900 up/m fängt die Vario schon an zu arbeiten. Völlig ungewohnt, denn Drehzahl, Auspuffgeräusch und Geschwindigkeit passen nicht so zusammen wie gewohnt.
Na ja, mal sehen. Erstmal hier durch den Ort mit 50 km/h und einer Drehzahl von 3000 Umdrehungen, und dann ab auf die Landstrasse.
Die Vario arbeitet nicht linear, so das bei 60 km/ 3500 Umdrehungen anliegen, bei 85 km/h sind es dann 4000. Ab dann ist die Vario offen und alles weitere geht über die Drehzahl.

Was habe ich erreicht ?
Drehzahlsenkung der Varioregelzeit
Weniger Lärm.
erheblich bessere Beschleunigung innerhalb des Regelvorganges wegen Drehmomenterhöhung durch größeren Durchmesser der Varioriemenscheibe bei weniger Drehzahl. Entspricht dem Bereich zwischen etwa 40 und 85 km/h.

TEST:
Landstraße : Beschleunigung von 50 km/ bis 110Km/h in 3 Sekunden. Dabei wird das Vorderrad schon etwas leicht.
Angenehmer Nebeneffekt, den ich vorher nicht mit einberechnet habe, die Massenträgheit der schwereren Rollen.
Es wirkt wie PKW Automatikgetriebe beim Kick Down ..., beim flotten Durchbeschleunigen brauchen die Rollen einige Zeit um zu reagieren, und die Vario arbeitet nicht, bleibt in der letzten Stellung - dh. heißt die Drehzahl steigt an, und fällt erst dann wieder ab.

Und nun zum Benzinverbrauch:
habe den Roller flott, so wie immer gefahren. etwa 15% Stadt, 15% Autobahn den Rest auf Landstraßen bis max. 120 km/h.
Vor dem Umbau verrauchte er 4.9 ltr., jetzt 4.40 ltr. - und das bei erheblich besserer Fahrleistung.
Bei entspannter Bummelfahrt > Frieslands Kühe angucken, sollte er auch mit einer 3 vor dem Komma zufrieden sein ...
Bin schon gespannt, wie mein Siwi 1 auf den Umbau reagiert - der war immer mit 4.5 ltr/100 zufrieden.

Der erste Testfahrer ist Mac Det, mal sehen ob er das Grinsen wieder los wird...

Gruß und bis denne

der Schraubergott
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Re: Rollenspiele .....

Beitragvon rollerfan » 22.07.2014, 07:20

schraubergott hat geschrieben:So Jungs

Dann will ich die Sache mal richtig stellen ...

Härte Kupplungsfedern bringen eher das Gegenteil - die Kupplung rutscht länger und neigt zur Verglasung der Beläge - und an dem angestrebten maximalen Drehmoment kommt man doch nicht ran....

Die Breite des Riemens ist absolut unerheblich.
Wenn er durch Verschleiß die obere Kante der Vario nicht mehr erreicht, läuft er in der hinteren Steigscheibe auch nicht ganz nach unten, d.h. die Übersetzung bleibt bei entsprechender Drehzahl gleich ..



Hallo Carsten,

du stellst ja ganz neue Theorien auf :wink: :| .

Optimale Kupplungsfedern und optimale Gewichte sind ein altes bewährtes Mittel zum optimalen Einstellen des Anfahrverhaltens und der Beschleunigung. Man muss es sich natürlich austüfteln und darf nicht übertreiben. Im ersten Schritt bestimmt man das optimale Rollengewicht, so dass beim Beschleunigen ( nicht beim Anfahren ) während der Fahrt die Drehzahl zwischen maximalem Drehmoment und maximaler Leistung liegt. Mit Serienrollen erreicht man das meist nicht sondern sie müssen etwas leichter werden. Im zweiten Schritt passt man die Kupplungsfedern an, so dass man beim Anfahren möglichst schnell an das maximale Drehmoment kommt. Dazu sind meist etwas härtere Federn als Original nötig, so dass die Kupplung später greift. Damit kann man das rollertypische Anfahrloch weitgehend wegbekommen. Diese Einstellung fahre ich bereits seit über 25.000 KM. An der Kupplung verglast nichts. Die sieht fast aus wie neu und die Beläge zeigen kaum Abrieb. Einmal im Jahr im Rahmen der Wartung nehme ich die ganze Kupplung und Vario in alle Einzelteile auseinander, mache alles sauber, schleife die Beläge an und fette bewegliche Teile leicht ein. Mehr ist nicht notwendig.

Als weiteres Tuningelement kann man auch noch die Stärke der Gegendruckfeder in der Vario verändern. Damit bekommt man die Drehzahl auch runter.

Die Riemenbreite kann schon eine Rolle spielen. Wenn er nach und nach schmaler wird ändert sich ja an den beiden Kegelscheiben das Verhältnis der Umfangsgeschwindigkeit an der Riemenflanke. Aber ich gebe dir recht, der Riemen muss schon sehr weit außerhalb der Toleranzen liegen um hier eine gravierende Verschlechterung zu bekommen.

Die Endgeschwindigkeit kann nicht größer werden, da die Seriengewichte die Varioscheiben bereits bis zum Anschlag zusammendrücken sollten. Ansonsten liegt da schon ein Fehler in der Abstimmung vor.

Aber teste und berichte mal weiter. Ist interessant ...

Gruß Peter

P.S.: Oder willst du uns nur mal antesten, ob man durch glaubhafte und geschickte Argumentation eine neue Theorie in den Köpfen anderer langsam zur Tatsache erheben kann :roll: :wink: . Oder sind bloß die Variorollen bei Honda ab Werk viel zu leicht? Wäre ja auch möglich.
Gruß Peter

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Re: Rollenspiele .....

Beitragvon schraubergott » 22.07.2014, 20:32

ganz neue Theorien stelle ich nicht auf, meistens aber führt das Ändern der Vario zwar zu anderen Ergebnissen, aber nicht zu denen es führen sollte ...

Bei Motoren mit Anfahrschwäche ist das experimentieren mit leichteren Rollen und härten Kupplungsfedern durchaus angebracht.
Ich aber wollte die Drehzahl reduzieren.

Der SiWi kennt keine Anfahrschwäche, und hat auch im unteren Drehzahlbereich satt Drehmoment. Auch mit zwei Personen und Gepäck kommt er zügig voran.
Wenn beim harten Beschleunigen aus dem Stand das Vorderrad über mehrere Meter extrem leicht wird, hat man mehr als genug Reserven im normalen Fahrbetrieb.
Daher meine Idee die Rollen schwerer zu machen. Im Fahrbetrieb läuft er genau so gut, in der Beschleunigung keine Schwächen, und eher im Regelbereich ein Drehmomentzuwachs.
Einziges Manko ist die jetzt verminderte Motorbremsleistung beim Gas wegnehmen, resultierend aus dem größeren Durchmesser der Riemenscheibe. Aber damit kann man leben.

die Standardrollen des SiWi sind so ausgelegt, das er auch die Maximalbelastung wie z.B. Zweipersonenbetrieb mit Gepäck bei maximaler Steigfähigkeit. kommt bei mir aber nie vor ...

und rollerfan hat gut aufgepasst ... :D die Endgeschwindigkeit ändert sich natürlich nicht...
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Re: Rollenspiele .....

Beitragvon History » 23.07.2014, 08:19

rollerfan hat geschrieben:Der SiWi kennt keine Anfahrschwäche, und hat auch im unteren Drehzahlbereich satt Drehmoment


Mit 28g Orginalrollen hast du ein Beschleunigungsloch und beim Durchzug auch.

Die Drehzahl sollte sich bei 5-6000 halten bei Beschleunigen/Durchzug.

Habe das mit 22g Rollen erreicht, man hat immer die volle Leistung zu Verfügung.

Gräuschkulisse und Verbrauch ist mir egal. :mrgreen:

Ist bei 6 Liter
Endgeschwindig ist gleich geblieben.
Die Drehzahl bei verschiedenen Geschwindigkeiten auch.
Nur die Gedenksekunde ist weg.
Und das Kupplungsquitschen ist auch Geschcihte
Greetz Stefan
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Re: Rollenspiele .....

Beitragvon rollerfan » 23.07.2014, 14:28

schraubergott hat geschrieben:1. weniger Drehzahl
2. Weniger Verbrauch
3. Weniger Krach
4. noch bessere Beschleunigung
5. höhere Endgschwindigkeit


Die Abstimmung der Vario ist immer eine persönliche Sache. Wer viel in den Bergen fährt und auch noch Gepäck und Sozia drauf hat braucht leichte Rollen um in der Passkehre den Motor nicht runterzuwürgen und nicht mehr aus der Kurve zu kommen. Wer nur im Flachland fährt und die einzigen Berge die Deiche sind ( :wink: ) braucht das nicht und legt vielleicht mehr Wert auf geringe Drehzahl, usw. Aber es ist halt immer so, wenn man an einem Ende etwas verbessert ergibt das am anderen Ende ein Verschlechterung. Soweit die Theorie, wieviel man davon in der Praxis merkt ist eine andere Sache.

Auf den Ursprungsgedanken mit schwereren Gewichten bezogen bedeutet das:

1. weniger Drehzahl ----- funktioniert
2. Weniger Verbrauch ----- funktioniert
3. Weniger Krach ----- funktioniert
4. noch bessere Beschleunigung ----- funktioniert nicht
5. höhere Endgschwindigkeit ----- funktioniert nicht

Im Umkehrschluss bedeutet das, wer eine besserer Beschleunigung will bekommt mehr Drehzahl, mehr Verbrauch und mehr Krach. Aus diesen Parametern muss sich jeder selbst sein Optimum hinbasteln. Die Werkseinstellungen sind halt ein Kompromiss, der überall einigermaßen hinhaut.

Gruß Peter
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