Grand Dink 300 i

Erfahrungsaustauch zu allen Kymco Rollern ab 125cc
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Otello
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Re: Grand Dink 300 i

Beitragvon Otello » 24.09.2014, 09:54

Gut dann, weiter im Text.

Die erste Ausfahrt über etwas mehr als 80km gestaltete sich naturgemäß eher vorsichtig. Man will ja schließlich nicht gleich was kaputtmachen. Das Ohr dient als Frequenzprüfgerät für alle erdenklichen Geräusche, der Hintern übernimmt die Überwachung sämtlicher Vibrationen (die erwünschten wie auch die unerwünschten welche z.B. die Rückspiegel im Leerlauf rege hin und her zappeln lassen, wie die Fühler eines Insekts, passt ebenfalls zur Anmutung des Dinks.
Während der Fahrt gibt es dann allerdinks keine spürbaren Vibrationen mehr. Die Lenkergriffe sind sogar mit hübschen Endgewichten versehen.

Weil man auf den ersten Kilometern doch sehr sensibilisiert unterwegs ist habe ich das Gefühl gehabt dass die mechanischen Geräusche von Motor und Antriebsstrang doch sehr rauh und unharmonisch sind. Vielleicht gibt sich das ja nach einiger Zeit bzw. einigen Kilometern.

Die Straßenlage ist jedoch über alle Zweifel erhaben. Bei Landstraßentempo zieht der Dink sehr souverän seine Bahn. Kurven machen extrem Laune weil der Roller weder "gautscht" noch kippelt. Wie an der sprichwörtlichen Schnur gezogen kann man da um die Ecken wetzen. :) Die Agilität ist den recht kleinen Reifen geschuldet (Hinten 12", vorne 13") Die kleine Behufung bedinkt ein natürliches Ende des Fahrspaßes, alles was sich deutlich über 110km/h abspielt ist nicht mehr ganz so lustig. Das können die echten Großroller sicher besser.
Um das Fahrverhalten bei höheren Geschwindigkeiten halbwegs sicher zu gestalten ist die Federung/Dämpfung sehr hart ausgefallen. "Komfortroller" wäre die falsche Bezeichnung wenn man auf schlechter Fahrbahn permanent das Gefühl hat auf einem Rodeopferd zu sitzen. Besonders unangenehm macht sich da die nicht vorhandene Polsterung der Sitzbank bemerkbar. Was soll ich sagen, das Leben ist die Härte, man versucht ständig Kanaldeckel und Schlaglöcher zu umfahren.

Einen signifikanten Unterschied beim Fahren gegenüber meinem Otello muss ich noch erwähnen:
Nach kürzester Zeit fährt man mit dem 300i nicht mehr am rechten Rand der Fahrbahn wie mit dem 125er sondern mindestens in der Mitte, man vertraut auf die schnell abrufbare Leistung die bis 100km/h ausreicht um mit den PKWs mitzuhalten. Wohlgemerkt, ein Sprint-Durchzugs und Highspeed Wunder ist der Dink aber nicht. Ein Ampelrennen mit einem entschlossenen Zweiradhasser in einem modernen PKW (Antischlumpf!) kann ins Auge gehen... :|

Für mich persönlich kam nur der G-Dink in Frage weil ich zu 99% im Stadtverkehr unterwegs bin. Da kommt mir der Kompromiss von kleiner Bereifung-mittelstarker Motor-mittlere Gewichtsklasse ca.175kg und flachem, transportfreundlichem Trittbrett am ehesten zupass.
Im Haupteinsatzgebiet meines Rollers, Stadtverkehr in allen Ausprägungen, kommt dann auch ein leichter Nachteil des modernen Einspritzmotors zutage. Beim ständigen Wechsel zwischen Schiebe- und Lastbetrieb weiß die EFI nicht so recht was sie machen soll. Die Gasannahme in diesem Bereich ist weit weniger harmonisch als bei meinem Vergaser-Otello. Es ist nicht einfach eine (geringe) Geschwindigkeit konstant einzuhalten ohne ständiges Ruckeln. Ich nehme an dass ein Drosselklappensensor halt nur stur und binär "Ein oder Aus" berechnen kann, ein händisch hochgelupfter Vergaserschieber hingegen viel weicher reagiert. Der Effekt ist aber nicht dramatisch, man gewöhnt sich schnell daran etwas früher am Gas zu drehen.

So, das war's für heute, hoffe es besteht Interesse an meinen Schwadronierungen...
Bis denn,
LG Bernd
Zuletzt geändert von Otello am 24.09.2014, 17:56, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Grand Dink 300 i

Beitragvon Otello » 24.09.2014, 17:00

Kurzer Post zwischendurch:

Heute morgen hatte ich das Gefühl dass sich der Starter meines Dinks nicht mehr so engagiert in das Ritzel wirft wie sonst. Schwächelnde Batterie etwa? Nach 2 Tagen!?
Um zu überprüfen ob sich da der übliche Verdächtige, die verfl#$&te Helmfachbeleuchtung evtl. am Batteriestrom sattsäuft habe ich meine Kamera auf Filmen gestellt, in das Helmfach gelegt und den Sitz geschlossen.
Was soll ich sagen, die LED hat munter weitergeglüht als ob sie das alles kalt lässt. Naja, Kaltlicht hin oder her, selbst der geringe Strom für eine LED wird früher oder später zum Tod des Akkus führen.

Ich werde deshalb die Kabel zu dem unnötigen Helmfachlicht ausrupfen und die Leuchtdiode rituell in meinem Garten bestatten!! Welch Idiot konstruiert so einen Mist? :schimpfen:
Ob Nationalchina oder anderswo, man baut die tollsten technischen Geräte und schafft es nicht einen simplen Ein-Aus-Schalter so zu beaufschlagen dass er auch schaltet? :x

Bin im Saft! (im Gegensatz zu meiner Batterie) :x

LG, Bernd!!

Nachtrag: Die Beleuchtung des Helmfaches wird gar nicht mittels eines simplen Massekontaktes geschalten, wie ich gerade rausgefunden habe, sondern mit einer Photodiode!! welche offenbar nicht richtig gearbeitet hat. Wenn ich den Daumen auf das Halbkugelförmige Abdeckungsglas des Halbleiters lege schaltet die LED tadellos aus. :shock:
Ich habe kurzerhand ein Stück schwarzes Isolierband auf die Abdeckung des Sensors geklebt um die LED dauerhaft auszuschalten.

Ok dann, bis irgendwann...
Bernd.

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Re: Grand Dink 300 i

Beitragvon Otello » 26.09.2014, 16:27

250km gefahren, Reservelicht der Tankanzeige leuchtet auf, vollgetankt, ca. 3km gefahren, starker Benzingeruch vom Tank her, in die Werkstatt gestellt! :(

LG Bernd

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Re: Grand Dink 300 i

Beitragvon Otello » 26.09.2014, 22:47

Danke für die rege Teilnahme bisher! :)

LG, Bernd

Soll ich mich vertrollen? Ja, Nein:

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Re: Grand Dink 300 i

Beitragvon schraubergott » 26.09.2014, 23:15

vertrollen - eher nicht - repariere das "NEUTEIL " erstmal, dann wird es schon werden .... > viel Glück dabei ...

Ansonsten >> meine HONDA SiWi 600 llaufen immer > ohne Defekt, ohne Reparatur mit geringer Wartung( Ölwechsel ), bis zu 30000 km pro Jahr ...

Carsten, der Schraubergott > der nicht schraubt, sondern immer fährt .. 8) 8)
de freesenscooters >> Kraftroller ab 500 cc > wenn schon, dann die Vollfettstufe!

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Re: Grand Dink 300 i

Beitragvon knarf » 28.09.2014, 18:54

Otello hat geschrieben:Danke für die rege Teilnahme bisher! :)

LG, Bernd

Soll ich mich vertrollen? Ja, Nein:


meinst Du jetzt, Du willst das Forum verlassen, nur weil nicht immer und gleich jemand antwortet??
Ist doch interessant zu lesen, wie sich so ein Neuteil entwickelt. Nichts mit Schadenfreude und niemand wird
den Grand Dink wegen ein paar Schwachstellen verteufeln, einfach schauen wie´s weiter geht.
Probleme mit der Helmfachbeleuchtung hatten andere Roller hier auch schon, doofer klingt das mit dem Tank.
Wie gings weiter?

der knarf
. . .Bild

mein Verbrauch
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Guido5
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Re: Grand Dink 300 i

Beitragvon Guido5 » 28.09.2014, 20:00

Nix mit vertrollen. Finde deinen Bericht ganz interessant und vor allem hilfreich. Wäre super wenn du uns auf dem Laufenden hältst. Viel Erfolg
Allzeit Gute Fahrt

Gruß

Guido

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Re: Grand Dink 300 i

Beitragvon Otello » 29.09.2014, 07:57

knarf hat geschrieben:meinst Du jetzt, Du willst das Forum verlassen, nur weil nicht immer und gleich jemand antwortet??


Ja nee, ist mir eh klar dass ich hier nicht die Aufmerksamkeit von Scarlett Johanssons Twittermeldungen generieren kann... :roll:
Dachte nur wenn es evtl. unter Umständen niemanden interessiert dann spar ich mir das natürlich.
Mag ja sein dass der Ruf dieses Billigsdorferrollers schon so ruiniert ist dass sich jeder mit Grausen abwendet.

Mein aller-aller-erster Roller war ja dann auch ein Honda. Vor 30 Jahren, von Oma finanziert, ein Honda Lead NH50. Tolles Teil!
Das war aber zu Zeiten wo das Geld in Mitteleuropa noch sackweise verdient werden konnte. Für den ökonomischen Niedergang hierzulande werde ich mich jetzt aber nicht genieren nur weil ich ein günstiges Angebot angenommen habe. Es fahren ja mittlerweile auch schon jede Menge Dacias hier in Austria herum, warum sich nicht jeder einen Audi kauft kann ich mir jetzt auch nicht erklären... :roll:
Mein südkoreanischer Otello war bisher qualitativ JEDEM Hochpreisroller weit überlegen. Der hat noch nie eine Werkstatt von innen gesehen und trotzdem NULL! Defekte bei nun fast 30.000km auf der Uhr (halt, gelogen.. die LCD-Uhr hat ihren Geist aufgegeben, furchtbar). Da hab ich von den Vespas und Aprillias meiner Bekannten ganz andere Horrorgeschichten mitbekommen.

Wie auch immer, ich hoffe dass es bei einer undichten Schlauchschelle der Benzinleitung bleibt, so die Mutmaßung meines Mechanikers.
Werde ich im Laufe des heutigen Tages erfahren, is ja nicht so als ob der Motor bei 250km geplatzt wäre. *zitter* :cry:

Melde mich dann wieder sobald ich was weiß,
LG Bernd

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Re: Grand Dink 300 i

Beitragvon Guido5 » 29.09.2014, 13:19

Hallo Bernd,

nur weil Kymco nicht so bekannt ist heißt es noch lange nicht, dass es ein "Billigroller" (im negativen Sinne) ist.
Unter Kennern genießt Kymco einen sehr guten Ruf, nicht zuletzt weil:
- gute Langzeitqualität
- in Asiatischen Raum viel bekannter als in Westeuropa
- wartungsfreundliche Technik ( zumindest in der Vergangenheit)
- umfangreiche Ausstattung
- Benutzerfreundlich ( z.B der erste Rollerhersteller, bei dem der Tankstutzen nicht unter der Sitzbank ist).
Die neuen BMW-Roller, welche definitiv in einer anderen Preisliga ansässig sind, sollen laut diversen Berichten auf von Kymco Motoren angefeuert werden.

Daumen drück dass es nichts Großes ist
Allzeit Gute Fahrt

Gruß

Guido

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Re: Grand Dink 300 i

Beitragvon Otello » 29.09.2014, 19:28

Hallo Guido.

Das war mir auch nicht bekannt dass sogar BMW in Erwägung zieht mit Kymco zu kooperieren. :shock:
Von Kawasaki weiß man dass sie den K-XCT als Basis für ihren ersten "eigenen" Roller am Markt verwenden. Wenn die Qualitätsprüfer hüben wie drüben ordentlich arbeiten dann kann ich mich hoffentlich auch drauf verlassen dass mein Dinkel halbwegs spurt, auch auf Dauer.

Was er übrigens jetzt wieder zu meiner Zufriedenheit macht. Es war tatsächlich nur eine zu wenig fest angezogene Schlauchklemme eines Benzinschlauches. Durch den hohen Druck der Benzinpumpe trat hier deutlich Benzin aus. Das war auch gleichzeitig der Beweis dass die Pumpe ordentlich aus dem Tank schöpft. Bisher um die 3,5 Liter bei situationsflexibler Fahrweise. Das heißt angepasst und vorausschauend dahingondeln innerhalb der gesetzlichen Vorgaben. Beinhaltet aber auch den kurzen Zwischensprint um die gemeingefährlichen PKW Fahrer zu überholen die nicht mal im ärgsten Berufsverkehr von ihrem Smartphone-Abusus lassen können. :evil:

Weitere Eindrücke werde ich in den nächsten Tagen sammeln und mitteilen, fürs erste bin ich froh dass da nicht wirklich was Grobes kaputt war. Bei der Gelegenheit hat meine Werkstatt auch gleich die erste Inspektion gemacht, wichtig für das Aufrechterhalten des Garantieanspruchs. Welcher mit einem Jahr bzw. 8000km nicht besonders üppig ausgefallen ist. Schlauerweise wurde die Grenze zur 2-jährigen Garantie bei genau 300 cm³ eingezogen. Das heißt nix anderes als dass selbst ein Downtown 300 oder K-XCT 300 nicht in den Genuss der zwei Jahre kommen, mein Dink mit 270 cm³ schon gar nicht.

Gut, kann man nicht ändern sondern nur hoffen dass schon während des ersten Jahres alle Mängel auftreten.

Das war's derweil,
bis dann.
Bernd
Zuletzt geändert von Otello am 29.09.2014, 22:23, insgesamt 1-mal geändert.

mopedfreund

Grand Dink 300 i -> Zuladungsbeschränkung

Beitragvon mopedfreund » 29.09.2014, 21:24

Moin Otello,

erst einmal von mir herzlichen Glückwunsch zu Deinem feinen neuen Kymco-Scooter! Egal ob nun Downtown, K-XCT oder G-Dink 300i, alle drei Kymco-Modelle sind m.E. durchdacht konstruierte und qualitativ hochwertig gefertigte Fahrzeuge mit durchweg guten Fahreigenschaften. Mit einem Downtown oder G-Dink 300i habe ich ebenfalls schon geliebäugelt.

Der Grund, warum ich mich bislang nicht zum Kauf eines solchen Neufahrzeuges mit GT-Eigenschaften entschieden habe, ist die doch stark eingeschränkte Zuladungsmöglichkeit insbesondere bei diesen Kymco-Scootern. Die maximale Zuladung von gerade einmal 163 kg beim G-Dink 300i finde ich für einen solchen recht gut motorisierten Reiseroller einfach viel zu gering. Im Solobetrieb ist diese Zuladungsbeschränkung soweit unproblematisch, ein Wochenendausflug mit zwei Personen und etwas Gepäck ist aber kaum möglich ohne das zulässige Gesamtgewicht des Scooters deutlich zu überschreiten. Ein solchermaßen überladener Scooter besitzt dann ganz andere Fahreigenschaften als im zulässigen Beladungsbereich, u.a. verlängert sich der Bremsweg deutlich oder die Stoßdämpfer schlagen bei schlechter Fahrstrecke rasch bis auf ihren Anschlag durch. Dazu ist ggf. mit versicherungstechnischen Problemen im Falle eines Unfalls mit überladenem Zweirad zu rechnen ...

Ich möchte Dir Deinen neuen Kymco mit diesen Hinweisen nicht madig machen, sondern hiermit nur auf die bestehende, aber zumeist unberücksichtigt bleibende Zuladungsproblematik bei allen Zweirädern aufmerksam machen.

Übrigens: Mein oller YAMAHA Cygnus XC 180 (Bj. 1983, siehe mein Avatar-Bild) "verträgt" eine maximal zulässige Zuladung von 193 kg! [Ein Bericht über meinen Gardasee-Urlaub mit Familie und unseren beiden YAMAHA Cygnus ("Schwäne" namens Hannelore und Horst) im letzten August findet sich hier. Um die Fotos betrachten zu können, muss man sich im dortigen Forum als Benutzer anmelden.]

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Re: Grand Dink 300 i

Beitragvon Otello » 29.09.2014, 22:48

Hallo mopedfreund.

Du sprichst da ein echtes Manko des G-Dink Rollers (und anderer) an. Die Zuladung ist im 2 Personenbetrieb wirklich völlig unzureichend!

Mir macht es wegen meines Anforderungsprofiles zwar nichts aus, der Kymco dient als reiner Commuter-Roller und ist dafür sehr gut geeignet, aber die Einschränkung ihn nicht auch mal vollgepackt mit Kind und Kegel an die Adria rollern zu können macht ihn sicher für viele uninteressant.

Diese 163 kg verstehe ich auch nicht wirklich. Die Federelemente des Dinks sind sowas von knüppelhart dass ich heute die Federvorspannung auf die niedrigste Stufe (1 von 5) gestellt habe. Er ist trotzdem noch immer hart und spurstabil unterwegs und das mit mehr als 100kg Beladung (Meine Wenigkeit und ein üppiger Einkauf im Supermarkt).

Bin überzeugt dass er die zusätzliche Beladung mit Sozia und Gepäck durchaus vertragen würde aber, wie du richtig erwähnt hast, gibt das den Versicherungen Angriffspunkte nicht zu zahlen. Bei Personenschäden kann das sicher existenzbedrohend werden.

Andererseits ist der Dink mittlerweile so billig (3.499,-€ statt ehedem 4.299,-€) so dass man gleich einen zweiten für die Frau dazu nehmen kann, in Ferrarirot, passend zum Nagellack. :lol:

LG, Bernd

PS: Gratuliere zu Deinem Cygnus, DAS ist ein echter Klassiker (wie der Helix nur vieeel eleganter) :)

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Re: Grand Dink 300 i

Beitragvon Bernd67 » 03.10.2014, 10:38

Hallo zusammen,

was ich auch festgestellt habe, das man am Kymco Roller an der 12V Bordsteckdose keine großen Verbraucher hinhängen kann (z.B. Elektroschrauber für die Variomatik)
da fällt sofort die Sicherung. Sonst bin ich mit Kymco (selbst einen People GT 300i) sehr zufrieden.

Gruß aus Franken
Bernd

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Re: Grand Dink 300 i

Beitragvon Otello » 23.11.2014, 22:42

Hallo Bernd 67. Das kann ich mir vorstellen, der Strom, den ein Schlagschrauber zieht übersteigt sicherlich die 500mA der Steckdose. Ich werde zur Rückversicherung mal meine Waschmaschine anschließen, mal schaun was die Sicherung dazu sagt... ;) Die Steckdose ist NUR für's Aufladen von USB-Dingens geeignet, (500milliAmpere, Please). Whatever, ich brauch sie nicht, lade meine Dingens at home, at de USB-Autlet off de PeCe. ;)

Nachtrag zur Ehrenrettung von KYMCO:
Ich bin ein Idiot!! :)
Die Helmfachbeleuchtung... DIE HELMFACHBELEUCHTUNG!!! Ich muss mich mindestens zwei Meter unter dem Asphalt eingraben um die Schande halbwegs zu überstehen... es war KEIN Konstruktionsfehler von KYMCO, (Rufzeichen UND Asche auf mein Haupt-, im Gegenteil: Der Sensor der die "Helmfachbeleuchtung des Helmfaches (die keinen Helm aufnehmen kann, aber so tut als ob sie es könnte)" hat definitiv, und ich sage definitiv! RECHT! ...Wenn man den Sitz lüftet, wenn man ihn schließt, der asiatische Sensor merkt es und schaltet die Helmfachbeleuchtung ein und aus als ob es ein Spaziergang wäre... Ich bin beeindruckt!

Nach ca. 1.200km auf der LCD-Uhr kann ich sagen dass der Verbrauch des Rollers bei 3,2 Litern Superbenzin liegt. In Anbetracht meines dramatischen Übergewichtes von mindestens 25kg könnte man den Verbrauch auch auf 3,00 l/100km oder sogar auf 2,99l/100km drücken.
Leichtgewichte können diesen Verbrauch sicher noch unterbieten.
Was will man mehr? Ich bin (vorerst) vollends zufrieden mit meinem New Grand Dink, für den Preis (NUR 3.499,-€ habe ich einen optisch coolen, verbrauchsgünstig arbeitenden, zuverlässigen und rattenscharfen Roller bekommen!
Liebe Grüße, Bernd.


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