Halbgas-Problem

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Papppi
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Halbgas-Problem

Beitragvon Papppi » 10.02.2012, 20:11

Ich finde nichts wie ich mich irgentwo anhängen kann und eine Lösung hier kann ich mit dem Suchbegriff auch nicht finden. Also schreibe ich neu:

Hatte den Vergaser schon mal zur Ultarschall-Reinigung, weil er bei Halbgas immer ausgehen wollte - Standgas & Vollgas waren normal.
Nach der Reinigung war alles wieder in Ordnung. Jetzt, ein 3/4 Jahr später wieder das selbe - gibts doch garnicht. Ich kann doch den Vergaser nicht schon wieder wegschicken. Das hatte 25 Euro gekostet. Könnte ich nicht selber erstmal was versuchen? Vorm Einschicken letztens hatte ich ja den Vergaser auch schon auseinander, aber zu meiner Verwunderung ist ja da drinne nicht viel los - im Vergleich zu früheren Mopeds. Jedenfalls hatte ich alles gereinigt und wieder zusammen gesetzt. Aber das Problem mit dem Halbgas blieb. :-(
Der "Popel" sitzt vielleicht an einer den Profis bekannten Stelle im Vergaser. Weiß einer, wo das ist oder was ich außer dieser Ultraschall-Reinigung noch versuchen könnte?
Da ist doch sicher eine bestimmte Düse schuld.

Danke für Tipps

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Cooler Humanist
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Re: Halbgas-Problem

Beitragvon Cooler Humanist » 11.02.2012, 18:32

Hallo Pappi, ich habe einmal bei DP den Vergaser von deinem Fahrzeug im Schnittbild angeschaut. Es ist der selbe Vergaser wie er in meinem Kymcoroller ist den ich auch schon gereinigt habe, mit dem gab es nie Probleme. Also wenn man den Vergaser ausbaut und zerlegt, alle Teile reinigt, damit meine ich alle Düsen mit Druckluft ausblasen dann müsste er eigentlich funktionieren. Es gibt kein verstecktes Benzinsieb vor dem Schwimmerventil wie z. B. bei meinem Otello. Wenn er auf Vollgas geht dann ist ja genug Benzinnachschub da. Der Benzinfilter also noch nicht zu. So aus der Ferne eine Vermutung anstellen, vielleicht hängt manchmal das Schwimmerventil. Um den Benzinfluss richtig zu überprüfen kann man sich die Arbeit machen das man ein sauberes Gefäß unter den Ablaufschlauch vom Schwimmergehäuse zu stellen um das Benzin aufzufangen. Vom Ansaugkrümmer geht ein dünner Gummischlauch zum Unterdruckbenzinhahn. Diesen abziehen und einen Unterdruck herstellen, geht mit einer Einwegspritze wie sie bei den Druckerefillsätzen benutzt werden. Am Vergaser unten die Schraube für den Benzinablass heraus drehen. Nun muss das Benzin schon laufen. Ist das der Fall so kann man die Benzinzufuhr ausschließen. Noch zur Vergasereinstellung, aus Erfahrung kann ich empfehlen die Gemischschraube, das ist die mittlere, ganz hinein zudrehen und wieder dreiviertel Umdrehung zurück. In diesem Bereich läuft der Motor am besten. Ich gehe davon aus das die Düsennadel im Gasschieber korreckt arretiert ist und nicht hängen und sie sich nicht verstellen kann. Wenn es jetzt blöd läuft liegt es gar nicht am Vergaser sondern etwas anderen, im Zündungsbereich vielleicht, da gibt es wieder Möglichkeiten die ich jetzt aber nicht aufzählen will, es würde dich möglicherweise nur verwirren. Ich weiß das hört sich alle etwas aufwändig und kompliziert an aber Fehlersuche geht nur wenn man es systematisch macht. Ferndiagnosen sind dann meistens auch noch voll daneben weil man die ja nur auf Beschreibungen gibt. Manchmal sind die Beschreibungen nicht immer so wie sie sein sollten was man von technischen Laien auch nicht erwarten darf. Man versucht nur zu helfen.


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